Last Day in New York

..drei Monate sind wie im Flug vergangen und schneller als gedacht war er da, der letzte Abend in New York. Nach einem sonnigen Herbstnachmittag im Central Park habe ich zum Abschied zusammen mit Freunden das Event „Brooklyn Looks East“ besucht. In Kooperation mit dem Delhi Dance Theater wurden Performances mit Live-Musik realisiert, die Einblicke in die indische Gesellschaft geben.

Anschließend haben wir im veganen Restaurant „M.O.B“ zu Abend gegessen (auf dem Weg dorthin habe ich mal wieder ein paar wunderbare Oldtimer entdeckt). 😉 Auch wenn ihr sonst von veganer Ernährung nicht viel haltet, das Angebot im M.O.B kann ich euch uneingeschränkt empfehlen. Vor allem das Schokoladendessert ist der Hit. Trust me. Ebenfalls ein Gesamtkunstwerk ist das italienische Restaurant „Rucola„. Dieses ist allerdings meist so gut besucht, dass ihr auf jeden Fall vorab einen Tisch reservieren solltet.

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Kurztrip: Staten Island

..wenn im Gespräch mit New Yorkern das Thema auf Staten Island kam, hieß es immer
„Was willst du da? Da ist nichts.“ Zugegeben, Governos Island hat mir besser gefallen. Aber die Aussicht auf Brooklyn und die Skyline von Manhattan ist auch von Staten Island aus nicht zu verachten. Bei einem kleinen Rundgang in Hafennähe könnt ihr euch zudem recht zügig das 9/11 Memorial, den Richmond County Bank Ballpark, das Staten Island Museum und die Borough Hall anschauen.

Metro: Bowling Green oder South Ferry
Preis: Die Überfahrt mit der Fähre ist kostenlos

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Manhattan: Beacon’s Closet

..wenn ihr meinen Blog schon etwas länger lest, wird euch „Beacon’s Closet“ ein Begriff sein. Der Second-Hand Store hat eine weitere Filiale in Manhattan, die ich euch ebenfalls empfehlen kann. Die Kleidung ist meinem Eindruck nach etwas teurer als in Brooklyn, Vintage-Schnäppchen habe ich dennoch finden können.

Adresse: 10 West 13th Street
Metro: 14 Street

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Long Island: Port Washington

..es wird Herbst in New York und mein Aufenthalt neigt sich seinem Ende zu. Die Wochenenden verbringe ich überwiegend auf Long Island, vor allem in Port Washington. Auch wenn ich zwischen den Wohnanlagen am Hafen öfter das Gefühl habe, mich in einem Lana del Rey Video zu befinden – die Naturlandschaft der Insel ist ideal um zu entspannen. Etwas irritierend sind lediglich die Einkaufswagen, die einige Supermarktkunden in der halben Stadt verteilt haben. 😉

Empfehlen möchte ich euch:

– den Port North Pier mit Blick auf die vielen kleinen Boote der Anwohner
Sands Point Preserve. Naturstrand, Wald, Wiesen und eine Burg. Was will man mehr.
Parkt euer Auto am besten ein paar Meter vor dem Gelände, die Zufahrt mit dem PKW kostet 5 Dollar, zu Fuß zahlt ihr nur 2 Dollar
– die Restaurants Harbor Q (Fotos, probiert unbedingt die hausgemachte BBQ-Soße!) und Amalfi

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Chelsea: Vernissage & Performance

..wenn ihr kunstinteressiert seid und eure Planung für den Abend noch unklar ist – werft einen Blick nach Chelsea. Auf der Westside drängeln sich die Galerieräume aneinander, Vernissagen finden hier regelmäßig statt. Zum Beispiel bei Hauser & Wirth (Fotos). Dazu werden die Räume auch immer wieder für Performances genutzt, wie für „B!rdbra!n„.
Was aktuell im Galerieviertel los ist, erfahrt ihr hier.

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Governors Island: Art Fair

Im September findet auf Governors Island jedes Wochenende eine Kunstausstellung statt, die ich euch wärmstens empfehlen möchte. Organisiert wird die „Governors Island Art Fair“ von der New Yorker Art Organisation 4heads. In acht ehemaligen Wohngebäuden werden zeitgenössische Kunstwerke ausgestellt und zum Verkauf angeboten – von Fotografie über Skulpturen bis zur Installation.
Das Besondere: Die meisten Künstler sind regelmäßig anwesend und stehen den Besuchern für Fragen zur Verfügung. Zahlreiche Kunstwerke sind darüber hinaus im Außenbereich zu sehen, z.B. Harvest Dome 2.0 oder Head in the Clouds. Auch nach der Finissage ist die Insel dank der großflächigen Grünanlagen, dem National Monument und einer herrlichen Aussicht auf die Skyline von Manhattan noch einen Besuch wert.

Metro: South Ferry, am Eingang zur Fähre nach Staten Island links abbiegen.
Die Fähre nach Governors Island ist kostenlos, ebenso wie der Eintritt zur Art Fair!

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(Deborah Baronas)
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(Michael Krasowitz)

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(Michelle Frick)

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Kurztrip: Orange County/ Hudson Valley

Für einen Tag bin ich ein wenig weiter in den Bundesstaat New York gefahren und habe mir die Orte Tuxedo, Sugar Loaf und Warwick angesehen. Im letzteren findet im Oktober das jährliche „Applefest“ statt. Während meines Besuches hatte die „Apple Picking Season“ bereits begonnen. Aus der ganzen Region strömen Besucher zu den Events, um gemeinsam Äpfel zu ernten und zu feiern. Viele Bauernhöfe präsentieren ihre Waren zudem auf den wöchentlichen „Farmer Markets“.

Zwei Stunden von Manhattan entfernt ticken die Uhren deutlich langsamer. Für die langen Strecken zwischen den einzelnen Ortschaften benötigt man ein Auto, öffentliche Verkehrsmittel sind nur sehr eingeschränkt vorhanden. Wohnhäuser im viktorianischen Stil wechseln sich ab mit modernen Wohnanlagen, einige davon sind „gated“, sprich nur mit einer Genehmigung zu betreten.

In den Dörfern die ich besucht habe, war das Kunsthandwerk ein großes Thema, vor allem in Sugar Loaf. Hier hat auch der Landschaftsfotograf Nick Zungoli (Foto) sein Atelier, die „Exposures Gallery„. Wenn ihr in der Gegend seit, schaut mal bei ihm vorbei. Interessant finde ich zudem den Skulpturengarten „Pacem in Terris“ von Frederick Franck in Warwick. Teil der Ausstellung ist „The Unkillable Human„, eine zweiteilige Figur aus Metall, mit der Franck seinen Protest gegen nukleare Waffen ausdrücken wollte. Eine Version dieser Statue steht unter anderem im Hikaru Memorial Museum in Takayama.

Train: Von Manhattan (z.B. 34 Street) mit dem Path nach Hoboken (New Jersey).
Von Hoboken mit dem Zug nach Tuxedo.

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Independent Cinema: Filmforum

..New York bietet eine gute Auswahl an Kinos, die Independent-Filme zeigen. In Brooklyn finde ich das Angebot der Brooklyn Academy of Music interessant, in SoHo ist es das Filmforum. Gestern Abend habe ich mir dort „Russian Arc“ aus dem Jahr 2002 angesehen. Der Regisseur Alexander Sokurow drehte den Film in nur einer Kameraeinstellung. Die ungewöhnliche Perspektive suggiert oft, man könne selbst in die prächtige Szenerie des Winterpalastes eintauchen. Sozusagen ein 3D-Effekt ohne 3D-Brille. 😉

Das Kino war bis auf den letzten Platz besetzt und vor dem Saal bildete sich schon die nächste Warteschlange für die Nachtvorstellung. Vielleicht lag es daran, dass der Film an diesem Tag zum letzten Mal gezeigt wurde, aber ein solch hohes Besucheraufkommen kenne ich sonst nur aus Independent-Kinos, wenn Filme wie „Nachtzug nach Lissabon“ gezeigt werden. Wenn ihr Russian Arc auch gesehen habt, würde mich eure Meinung interessieren.

Metro: Houston Street

Kurztrip: Long Island

..die letzten Tage war ich auf Long Island unterwegs. Um die komplette Insel zu erkunden, benötigt man mit dem Auto etwa vier Stunden. Ich habe mich für die Reise mit dem Zug entschieden und die Zeit sehr genossen. Endlos weiße Sandstrände und die idyllische Atmosphäre sind das komplette Kontrastprogramm zu New York City.

Train: LIRR, z.B. ab Atlantic Terminal oder Penn Station

Tipp: Jonas Beach, Port Washington, Hamptons, The Nautical Mile in Freeport.
Und natürlich Long Island Ice Tea. 😉

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