Cooper Square: Cafe Zaiya

..diese leckeren Ecken und weitere asiatische Snacks bekommt ihr im Cafe Zaiya am Cooper Square in NoHo. Dazu hat das Café eine gute Auswahl an Backwaren. Die Cafés in NoHo sind größtenteils günstiger als im Nachbarstadtteil SoHo. Thanks to Mandy for taking me there! 🙂

amoldenhauer

Metro: Astor Place
Preis: Onigiri Rice Ball in unterschiedlichen Sorten ab 1,50 Dollar

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Nervenkrieg: Zahlungswege in den USA

..meine Miete in den USA zu bezahlen, hat mich bisher schon jede Menge Nerven gekostet. Daher ein paar Erfahrungswerte, um euch die grauen Haare zu ersparen:

-besorgt euch vor der Abreise eine Kreditkarte. Meine Maestro-Card ist in New York bisher von so gut wie allen Läden, Postämtern und Banken abgelehnt worden. Manchmal funktioniert es, wenn ihr dem Service statt „Maestro“ einfach „Debitcard“ sagt und diese dann durch den Scanner zieht/ eure Geheimpin eingebt. Darauf verlassen würde ich mich allerdings nicht.

-informiert euch über Traveller-Checks. Für die Bezahlung in den USA sind sie sicher nicht mehr zeitgemäß, aber sie können nützlich sein um diese bei einer Bank in Bargeld umzutauschen .

-Wenn ihr von einem deutschen Konto eine Auslandsüberweisung tätigen wollt, hagelt es Gebühren. Ebenso bei der Nutzung von Paypal. Das können je nach Höhe des Betrages bis zu
50 Dollar und mehr sein.

-Ihr habt kein Konto bei einer amerikanischen Bank und eurer Vermieter verlangt einen Money Order? Normalerweise könnt ihr hierfür den gewünschten Betrag nur via Cash oder Debitcard bezahlen. Die Bank of America (Partnerbank der Deutschen Bank in den USA) akzeptiert auch eine Kreditkarte, allerdings gegen eine Gebühr von 10 Dollar. Plus die Gebühren für die Kreditkartenzahlung natürlich (etwa 1,50 Euro). Ein Money Order kann nur bis zu einem Betrag von 1.000 Dollar ausgestellt werden. Wenn die Miete über 1.000 Dollar beträgt, braucht ihr also zwei Money Order und zahlt zweimal die Gebühren.

-Habt euren Reisepass dabei. Der deutsche Personalausweis wird für die Ausstellung eines Money Order nicht akzeptiert.

Mein Fazit bisher: Wenn es möglich ist, zahle ich die Miete in Bar und lasse mir vom Vermieter eine Quittung geben.

Wenn ihr andere Erfahrungen oder Tipps habt, freue ich mich über Kommentare. Danke!

MoMA: Design-Store

..ein kleiner Tipp für alle Designliebhaber: Das Museum of Modern Art (MoMA) bietet neben den Ausstellungen in separaten Räumen speziell gefertigte Produkte an. Vom Küchenutensil bis zum Schlüsselanhänger findet ihr eine große Auswahl an ausgefallenen Modellen. Die Preise sind meist recht hoch, kleinere Geschenkartikel und Sale-Ware bekommt ihr aber auch schon für ein paar Dollar.

Metro: für den Shop in SoHo z.B. Spring Street

Listen to him: Len Xiang

..diesen netten Herrn habe ich heute zufällig in einer Metro-Station singen gehört. Jeden Tag spielen Musiker in der Metro und die meisten klingen richtig gut. Aber die Stimme von Len Xiang hat mich berührt und ich hätte ihm gerne noch viel länger zugehört. You made my day Len. Thank you. 🙂

amoldenhauer

China Town: Massage auf eigene Gefahr

..das Problem mit Journalisten ist: sie sind neugierig. Die Suche nach neuen Erfahrungen hat mich vor kurzem auf die vermeintlich grandiose Idee gebracht, in China Town die Massagekenntnisse des örtlichen Fachpersonals in Anspruch zu nehmen:

Nach längerem Herumirren zwischen Läden mit ausschließlich asiatischer Beschriftung erweckt ein Aufgang mit englischer Geschäftsbezeichnung mein Vertrauen. Also hinauf zur lockeren Rückenmuskulatur! Der Salon sind zwei mit Teppich ausgelegte Räume, Wartezimmer und Massagebereich. Beide vollgestellt mit Krimskrams. Auf dem Tresen sitzt ein asiatischer Junge und schaut den Zeichentrickkanal im TV. Ein zweiter Gast ist in einem der Sessel eingenickt und atmet die Seiten seines Taschenbuches ein. Sonst niemand zu sehen.

Ich beschließe mich zu setzen und schaue mit dem Jungen Spongebob. Wir werden uns darüber einig, dass der Seestern Patrick nicht der cleverste ist. Dafür aber der gelbe Schwammkopf auch nicht alle auf dem Zaun hat. Wohl von unserem Gespräch aufgeschreckt, biegt eine der Mitarbeiterinnen um die Ecke und fragt, was sie für mich tun kann. Ich wähle die zwanzigminütige Nacken- und Rückenmassage und werde daraufhin in Raum Nummer zwei geführt, in dem etwa zehn Arztliegen stehen. Alle nur abgetrennt von jeweils einem Vorhang.

Die nette Asiatin, die kaum englisch spricht, beginnt mit der Behandlung. Und ich bereue ab Sekunde eins mein kühnes Vorhaben. Wer jemals eine medizinische Massage erleben durfte, weiß vielleicht warum mir die nächsten Minuten wie Stunden vorkommen: Mit einem runden Holzstab wird der Rücken und Nacken weichgepresst. Dort wo die Verspannungen sitzen, natürlich doppelt so fest. Beim ausgiebigen Bearbeiten meiner Halswirbelsäule habe ich das Gefühl, nach der Liege in einer Kiste entspannen zu dürfen. Als sie mit einem Ende des Stabes fest unter das rechte Schulternblatt drückt, schießen mir die Tränen in die Augen. Meine Haarklammern und Ohrstecker lassen sich dank der rabiaten Prozedur vor Ablauf der tickenden Eieruhr fallen. Zum Abschluss bekomme ich einen Schlag auf den Rücken mit den Worten: „Darling, thats it“.

Okay. Das wars, jetzt auch für mich. Ich drücke der Masseurin zwanzig Dollar in die Hand, wanke zur Metro und fahre zurück nach Brooklyn. Mein Nacken fühlt sich versteinert an und ich kann meine Arme nicht mehr heben. Erst am Ende des nächsten Tages lassen die Schmerzen langsam nach. Meine Schultern sind jetzt übersäht mich blauen Flecken, dafür macht sich langsam aber sicher ein spürbares Happy End auf meiner Wirbelsäule breit: Babyweiche Muskeln. Herrlich.

Wenn ihr euch auch weichknüppeln lassen wollt: Health Trail

Preis: 20 Minuten Massage für 18 Dollar

Metro: Grand Street oder Canal Street

Aber sagt nachher nicht, ich hätte euch nicht gewarnt! ;D

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Queens: Shake it!

..seit ich in New York angekommen bin, war es an keinem Tag kühler als 30 Grad. In der WG ist daher der Mixer zu meinem besten Freund geworden – frisches Obst und Eiswürfel, einmal gut durchschreddern und fertig ist die perfekte Akühlung. Mein Tipp für einen leckeren Shake in Queens: Malu. In dem kleinen Café gibt es selbstgemachtes Eis, Shakes ganz nach euren Vorstellungen (z.B. vegan) und süße Kreationen, natürlich alles auch zum Mitnehmen.

Preis: ca. 6 Dollar für einen großen Shake
Metro: 21 Street

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First Stop: Rockefeller Center

..das erste Mal in New York und keinen Plan von den Läden in der Nachbarschaft? Wenn ihr schnell eine Bank, einen Mobilfunkanbieter, eine Post oder eine Drogerie braucht – fahrt zum Rockefeller Center. Unter dem Gebäude befindet sich eine große Shoppingmeile, die euch von der Zahnbürste bis zur Briefmarke alles bietet, was ihr benötigt. Und die Herren können sich dazu gleich die Schuhe putzen lassen. 😉

Metro: 47-50 Street Rockefeller Center

amoldenhauer