Nightlife: Sky Room

..ich habe dem sozialen Netzwerk Meetup eine zweite Chance gegeben, und dieses Mal war die Location ein Volltreffer. Der Sky Room in Manhattan ist die höchste Rooftop Lounge der Stadt und bietet spektakuläre Ausblicke. Da die Bar recht exklusiv ist, empfehle ich euch z.B. der Meetup Gruppe „365 Days in New York“ beizutreten. Wenn sich die Gruppe im Sky Room trifft, ist der Eintritt kostenlos. Für die Drinks solltet ihr dennoch ein paar Dollar in der Tasche haben, eine Cola kostet z.B. 6 Dollar, ein Bier 8 Dollar.
Thank you guys for the nice evening!

Metro: 42 Street Port Authority

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SoHo: Flea Theater

..vergesst für einen Moment mal die großen Shows am Broadway. Den realen Einblick in die New Yorker Theaterszene bekommt ihr für wenig Geld im Flea Theater. Die Bühne im Keller des Schauspielhauses ist im Verhältnis gesehen winzig, dafür ist die Atmosphäre sehr entspannt. Plus: Ihr habt von jedem Sitz aus gute Sicht und könnt nach den Auftritt mit den SchauspielerInnen ins Gespräch kommen.

Ich habe mir heute „The Recommendation“ angesehen und bin wirklich begeistert von der Leistung der Darsteller. Eine Erzählung über Freundschaft, Abhängigkeit und Loyalität, sehenswert inszeniert. Ein klassisches Bühnenbild existiert praktisch nicht, dafür bietet die minimalistische Kulisse viele kleine Überraschungen,

Metro: Canal Street
Preis: Karten gibt es online und an der Abendkasse ab 15 Dollar

Shit New Yorkers Say

Where is the train?!

You must go to Brooklyn, it’s the Law!

Queeeens?!

Tourists!!

All i ate today was a bagel.

This place is huge!

Cash only?!

No one cares.

I love it here. I hate it here.

Yap. 😉

Park Slope: Bierkraft

..es gibt zwei Dinge, über die Deutsche in den USA gerne meckern: Brot und Bier. Das Brot ist zu weich, das Bier zu leicht und überhaupt und sowieso. Zugegeben, ich bin bisher von beiden Produkten aus lokaler Produktion kein Fan geworden. Dafür habe ich zumindest in einem Fall eine Alternative gefunden: Wenn in der WG ein gemeinsamer Pizza-Bier-Abend gewünscht wird, zieht es uns zu Bierkraft. Vom deutschen Bitburger bis zum japanischen Hitachino Nest White Ale gibt es in dem kleinen Store in Park Slope eine große Auswahl. Käse, Muffins und ein gemütlicher Hinterhof zum Anstoßen inklusive. Cheers!

Metro: Atlantic Ave/ Pacific Street

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Beach Life: Coney Island

Strand, Meer und Möwen in New York? Aber sicher! Auf Coney Island könnt ihr dazu im Vergnügungspark eine Runde mit der Achterbahn drehen. Mit etwas Glück findet während eures Aufenthaltes der Hot Dog Contest in Nathan’s Famous Restaurant statt. Der aktuelle Rekord liegt bei 69 Frankfurtern im Brötchen, enjoy your meal! Wer die Würstchen satt hat, kann das abendliche Feuerwerk stattdessen mit einer Portion Froschschenkel genießen.

Metro: Coney Island/ Stillwell Ave
Preis: Der Eintritt zum Strand ist frei, für die Fahrgeschäfte müssen Tickets gekauft werden

Tipp: Weitere Strände in New York sind z.B. Rockaway Beach in Queens, Orchard Beach in der Bronx, Great Kills Park in Staten Island oder Long Beach in Long Island.

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Bronx: Museum & Performance

Welcome to the Bronx! Zwei Empfehlungen habe ich euch aus dem Norden von New York City mitgebracht: Das Bronx Museum und die Theater-Kunst Organisation Organic Magnetic.

Das Bronx Museum of the Arts bietet aktuell mit „State of the Mind: New California Art circa 1970“, „Bronx Calling: The Second AIM Biennial“ und „Solace on the Line“ eine abwechslungsreiche Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Videoarbeiten von Stephanie Dodes, Alan und Michael Fleming, Chris Burden oder Bruce Nauman sind ebenso zu sehen wie Gemälde, Skulpturen und zahlreiche Installationen, z.B. „Sound of Ice Melting“ von Paul Kos oder „Field Piece“ von Barbara T. Smith. Die Fotografien „8 Natural Handstands“ von Robert Kinmont haben mich besonders gefreut, da ich Anfang des Jahres bei der Kuration seiner Solo-Show im Künstlerhaus Bremen assistieren durfte. Manchmal ist die Kunstszene ein Dorf.

Tipp: Der Eintritt für das Museum ist immer kostenlos!
Metro: 167 Street

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Der Zufall wollte es, dass ich anschließend der Performance Ghosts of Manhattan 1912 von Organic Magnetics beiwohnen durfte. Die Gruppe um Gründerin und Choreographin Majia Garcia führte diese zum ersten Mal in einem geschlossenen Raum auf. Mit Tanz, Gesang, akrobatischen und sprachlichen Elementen wurde dem Publikum ein Teil der Geschichte von Manhattan im Jahr 1912 vermittelt.

Zuschauen ohne Teilhabe war hier nicht gefragt, das Publikum wurde im Laufe des Auftrittes involviert und nach dem Schlussapplaus gab es eine Diskussionsrunde über die Thematik und deren Darstellung. Vor allem Schülern soll der Zugang zur Geschichte der Stadt durch die Performance erleichtert werden. Das Bronx-Museum möchte zu diesem Zweck zukünftig mehr mit Organic Magnetics zusammenarbeiten, was ich sehr unterstützenswert finde.

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Storys from New York

..im Bagel Shop:

„Hey Miss, where are you from?“

– Germany.

„Oh, Germany. Weiy gäehts dear, haha. Do you get a warm welcome at the airport?“

– Mhm, it was okay. Typical questions, they search my pocket, etc.

„Haha. Yeah, you are not allowed to take dangerous stuff with you, right? But hey, the first thing you get when you landed in this fucking hilarious city is ‚Welcome to New York. Here is your weapon.‘ That’s the way it works. Haha.“

😉