Bushwick: Vintage-Tipp

..das New York ein Paradies für Vintage-Fans ist, habt ihr wohl mittlerweile mitbekommen. 😉 Wenn nicht, dann schaut mal hier oder hier. Ein netter Vintage-Laden in Bushwick ist Mary Meyer/Friends Vintage NYC. Die Kleidung und Accessoires der zwei Marken werden in einem Store angeboten. Direkt gegenüber hat Brooklyn Natural Foods seinen Platz. Ein gesundes Mittagessen wäre also im Zweifel auch gesichert.

Metro: Morgan Av
Preis: z.B. Ohrstecker für 12 Dollar

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Listen to him: Len Xiang

..diesen netten Herrn habe ich heute zufällig in einer Metro-Station singen gehört. Jeden Tag spielen Musiker in der Metro und die meisten klingen richtig gut. Aber die Stimme von Len Xiang hat mich berührt und ich hätte ihm gerne noch viel länger zugehört. You made my day Len. Thank you. 🙂

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„Everybody does the Brooklyn Bridge Walk. Walk the Manhattan Bridge.“

„Everybody does the Brooklyn Bridge Walk. Walk the Manhattan Bridge. This Bridge got soul!“ Dieser Satz stammt von meinem Bekannten Peter, einem New Yorker. Die Manhattan Bridge bietet euch neben der Aussicht auf die Skyline einen guten Blick über die Dächer und Hinterhöfe der angrenzenden Wohnsiedlungen. Amüsante Überraschungen, wie ein Tennisplatz in luftiger Höhe, sind da inklusive. Der Weg ist enger als auf der Brooklyn Bridge und die Metro rast nur wenige Meter an euch vorbei. Radfahrer haben nicht umsonst eine eigene Auffahrt. Keine Eisverkäufer, keine Merchandisingstände. Dafür Lärm, Graffiti, Häuserschluchten, Drahtzäune. Diese zwei Gesichter von New York sind mir bisher nirgends deutlicher geworden, als im Vergleich der beiden Brücken. Welche Hälfte euch besser gefällt, könnt ihr jetzt selbst entscheiden. Oder euch die Williamsburg Bridge anschauen.

Metro: von Manhattan aus z.b. Grand Street, von Brooklyn: York Street
Vorsicht: Meidet den Aufgang für die Radfahrer. Diese rechnen nicht mit Fußgängern und rasen mit einer Geschwindigkeit heran, bei der Unfälle vorprogrammiert sind.

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China Town: Massage auf eigene Gefahr

..das Problem mit Journalisten ist: sie sind neugierig. Die Suche nach neuen Erfahrungen hat mich vor kurzem auf die vermeintlich grandiose Idee gebracht, in China Town die Massagekenntnisse des örtlichen Fachpersonals in Anspruch zu nehmen:

Nach längerem Herumirren zwischen Läden mit ausschließlich asiatischer Beschriftung erweckt ein Aufgang mit englischer Geschäftsbezeichnung mein Vertrauen. Also hinauf zur lockeren Rückenmuskulatur! Der Salon sind zwei mit Teppich ausgelegte Räume, Wartezimmer und Massagebereich. Beide vollgestellt mit Krimskrams. Auf dem Tresen sitzt ein asiatischer Junge und schaut den Zeichentrickkanal im TV. Ein zweiter Gast ist in einem der Sessel eingenickt und atmet die Seiten seines Taschenbuches ein. Sonst niemand zu sehen.

Ich beschließe mich zu setzen und schaue mit dem Jungen Spongebob. Wir werden uns darüber einig, dass der Seestern Patrick nicht der cleverste ist. Dafür aber der gelbe Schwammkopf auch nicht alle auf dem Zaun hat. Wohl von unserem Gespräch aufgeschreckt, biegt eine der Mitarbeiterinnen um die Ecke und fragt, was sie für mich tun kann. Ich wähle die zwanzigminütige Nacken- und Rückenmassage und werde daraufhin in Raum Nummer zwei geführt, in dem etwa zehn Arztliegen stehen. Alle nur abgetrennt von jeweils einem Vorhang.

Die nette Asiatin, die kaum englisch spricht, beginnt mit der Behandlung. Und ich bereue ab Sekunde eins mein kühnes Vorhaben. Wer jemals eine medizinische Massage erleben durfte, weiß vielleicht warum mir die nächsten Minuten wie Stunden vorkommen: Mit einem runden Holzstab wird der Rücken und Nacken weichgepresst. Dort wo die Verspannungen sitzen, natürlich doppelt so fest. Beim ausgiebigen Bearbeiten meiner Halswirbelsäule habe ich das Gefühl, nach der Liege in einer Kiste entspannen zu dürfen. Als sie mit einem Ende des Stabes fest unter das rechte Schulternblatt drückt, schießen mir die Tränen in die Augen. Meine Haarklammern und Ohrstecker lassen sich dank der rabiaten Prozedur vor Ablauf der tickenden Eieruhr fallen. Zum Abschluss bekomme ich einen Schlag auf den Rücken mit den Worten: „Darling, thats it“.

Okay. Das wars, jetzt auch für mich. Ich drücke der Masseurin zwanzig Dollar in die Hand, wanke zur Metro und fahre zurück nach Brooklyn. Mein Nacken fühlt sich versteinert an und ich kann meine Arme nicht mehr heben. Erst am Ende des nächsten Tages lassen die Schmerzen langsam nach. Meine Schultern sind jetzt übersäht mich blauen Flecken, dafür macht sich langsam aber sicher ein spürbares Happy End auf meiner Wirbelsäule breit: Babyweiche Muskeln. Herrlich.

Wenn ihr euch auch weichknüppeln lassen wollt: Health Trail

Preis: 20 Minuten Massage für 18 Dollar

Metro: Grand Street oder Canal Street

Aber sagt nachher nicht, ich hätte euch nicht gewarnt! ;D

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Bushwick: Party like it’s 1997

..wenn ihr im Juli in New York seid, habt ihr vielleicht Glück und euer Aufenthalt fällt mit der Bushwick Block Party zusammen. Meine Vorschläge für einen perfekten Nachmittag in Bushwick:

1. Brunchen. Sehr NY-like und zum späten Frühstück Hähnchen, Waffeln und Pfannkuchen mit Früchten ist unschlagbar. Zum Beispiel bei Pies ’n‘ Thighs. Einen Pancake mit Sirup und Früchten bekommt ihr ab 8 Dollar, ein großes Glas Wasser gibts gratis dazu. Wenn ihr nach 12 Uhr Mittag dort vorbeischaut, müsst ihr allerdings mit Warteschlangen rechnen um einen Platz zu bekommen.

2. Bushwick Block Party. Ein kleines Festival mitten in Williamsburg. Peace, Love and Hipsters everywhere. Free Entry, T-Shirts, Sun, Water, Music. Was will man mehr.

3. Newsstand in der Metro-Station Lorimer Street. Von Künstlern liebevoll gestaltete Magazine – dazu Süßigkeiten, Poster, Taschen, Postkarten. Was oft nur in einer sehr geringen Auflage publiziert wird, hat im Newsstand einen Ort gefunden um von der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.

4. Shoppen. Kleidung, Schmuck, Schallplatten, Trödel – das an Bushwick grenzende Williamsburg ist Hipster-Town und Hipster lieben Vintage. Umso besser, wenn ihr dem old-fashioned-Stil auch nicht abgeneigt seid.

Metro: z.B. Morgan Avenue

Have fun! 🙂

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Hello, Dr Pepper! Long time no see.

..ich probiere zwischendurch immer wieder gerne das Angebot an amerikanischen Süßigkeiten. Meine derzeitigen Favouriten sind diese drei Kollegen hier:
Dunkle Schokolade mit Mandelstücken von Hershey, Clif Energieriegel und Extra Dessert Delights Kaugummis in der Geschmackssorte Mint Chocolate Chip. And hello, Dr Pepper!
Long time no see. 😉

Preis: Jeweils unter 2 Dollar

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Brooklyn: Green Wood Cemetery

..bei einem längeren Aufenthalt in New York kann es sein, dass ihr mal eine Auszeit braucht. Einfach den Lärm der Stadt und die Reizüberflutung kurz abschalten und zur Ruhe kommen. Der Green Wood Cemetery mitten in Brooklyn ist dafür ideal. Der riesige, grüne Friedhof bietet vielen Vogelarten ein Zuhause, die ihr überall auf dem Gelände zwitschern hört. Dazu sind die Skulpturen über den Gräbern und die prächtigen Mausoleen sehenswert. Ähnlich wie bei dem Wiener Zentralfriedhof gibt es auch auf Green Wood Wege, die von Autos befahren werden dürfen. Die Hinweisschilder hierfür sind angesichts der Umgebung hin und wieder recht amüsant. 😉

Metro: z.B. 36 Street
Tipp: Wasser und Sonnenschutz mitnehmen. Fragt am Eingang nach einer Karte des Friedhofes oder druckt diese über die Homepage aus, um euch nicht zu verlaufen. Hinweisschilder für die Ausgänge wurden sehr spärlich aufgestellt.
Fotogalerie: Hier klicken.

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Joggen am Hudson River

An der West Side von Manhattan befindet sich der Hudson River, dessen Ufer eine ideale Strecke zum Joggen, Radfahren, skaten oder Spazierengehen bietet. Mit Blick auf New Jersey und die George-Washington-Bridge geht es kilometerweit geradeaus.

Metro: z.B. 96 Street
Tipp: Nehmt euch einen Sonnenschutz und Wasser mit. Die Wege am Fluß bieten wenig Schatten, Verkaufsstände mit Eis und Getränken gibt es nur vereinzelt. Teilweise verläuft die asphaltierte Strecke parallel zu einer stark befahrenden Straße, die man nur an weit voneinander entfernten Punkten überqueren kann. Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte daher besser umkehren, wenn der Highway auf der rechten Seite beginnt.

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